Geschichte
Der Kantonsschüler Sportclub Chur begann 1911 als ziemlich einfache Idee: Ein paar Schüler der Bündner Kantonsschule wollten Fussball spielen – organisiert, ehrgeizig und mit etwas mehr Stil als bloss auf der Pausenwiese. Der Verein hiess damals noch «Kantonsschüler Fussballclub» (KFC). Damit zählt der KSC zu den ältesten Sportvereinen Graubündens.
Was danach folgte, war typisch bündnerisch: improvisiert, hartnäckig und erstaunlich erfolgreich. Aus dem Fussballclub wurde Schritt für Schritt ein polysportiver Verein. Eishockey, Basketball, Unihockey, Leichtathletik, Fechten, Korbball – der KSC probierte vieles aus und war oft früher dran als andere. Mehrere Sportarten fanden durch den KSC überhaupt erst richtig Fuss im Kanton Graubünden. Besonders im Unihockey und Basketball wirkte der Verein wie ein sportliches Versuchslabor mit viel Pioniergeist.
Der KSC war dabei nie nur ein Sportverein. Er war Treffpunkt, Netzwerk und Talentschmiede zugleich. Generationen von Schülerinnen und Schülern lernten dort nicht nur Tore zu schiessen oder Pässe zu spielen, sondern auch Kameradschaft, Vereinskultur und die hohe Kunst des geselligen Diskutierens – ganz im Geist einer klassischen Mittelschulverbindung, einfach mit mehr Schweiss und weniger Couleurband.
Wie viele Traditionsvereine hatte auch der KSC seine ruhigeren Jahre. Einige Sektionen verschwanden, andere wurden selbstständig oder fusionierten mit neuen Vereinen. Doch ganz verschwunden ist der Geist des KSC nie. Bis heute steht der Verein für die Verbindung von Sport, Kollegialität und Kantonsschultradition. Oder einfacher gesagt: Wer in Chur jung und sportlich war und mehr suchte als nur einen Sportclub, landete früher oder später oft beim KSC.
Auch ist der KSC aktiv mit einer Sportsektion, und zwar Volleyball. Erfahre mehr auf der Seite der Volleyball-Sektion.